Ruhezeiten geprüft, bevor der Dienst im Plan steht.
Tägliche Ruhezeit, Ausgleichsruhe nach langen Diensten, Wochenruhe: Wer von Hand plant, rechnet das bei jeder Änderung neu nach. Monkaru prüft jede Zuteilung nach den Ruhezeiten und Grenzen, die Sie eingestellt haben. Einen Dienst, der eine Ruhezeit verletzt, speichert Monkaru nicht, egal auf welchem Weg er in den Plan kommen soll.
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Eine verletzte Ruhezeit lässt sich nicht speichern
Sie tragen einen Dienst ein, und Monkaru rechnet nach: Reicht der Abstand zum vorigen und zum nächsten Dienst, bleibt in der Woche ein Fenster für die Wochenruhe? Wenn nicht, wird der Dienst nicht gespeichert, und die Meldung nennt die Stunden. Eine Rückfrage „Trotzdem zuteilen“ gibt es bei Ruhezeiten nicht.
- Tägliche Ruhezeit nach jedem Dienst, als Standard 11 Stunden
- Ausgleichsruhe nach langen Diensten, etwa 1 Stunde je Stunde über 13, mindestens 11
- Wochenruhe von 36 Stunden mit einem ganzen Kalendertag
- Meldung wie „Nur 22 Stunden zwischen den Diensten, aber 23 Stunden erforderlich“
Dieselbe Prüfung auf jedem Weg in den Plan
Ein Dienst kommt auf mehreren Wegen in den Plan: von Hand, über eine Besetzung, aus dem Auto-Füllen oder durch einen genehmigten Tausch. Monkaru prüft beim Speichern auf dem Server, nicht nur in der Anzeige. Deshalb gilt für jeden dieser Wege dieselbe Regel, und keiner umgeht die Ruhezeiten.
- Zuteilung von Hand im Dienstplan und Zuweisung im Besetzungsplan
- Auto-Füllen: plant innerhalb der Ruhezeiten, geprüft wird beim Übernehmen noch einmal
- Genehmigung eines Diensttauschs und Wiederherstellen einer früheren Version
- Plant Ihr Haus im Verbund, zählen Dienste in anderen Abteilungen mit
Die Wochenruhe verschiebt sich von selbst
Sie müssen die Wochenruhe nicht eintragen. Monkaru setzt sie in jede Woche, in der ein passendes Fenster frei ist, bevorzugt auf den Sonntag. Kommt ein Dienst dazu, rückt sie auf einen anderen freien Tag der Woche. Bleibt kein Fenster mehr, lässt sich der Dienst nicht speichern.
- Im Dienstplan als „WR“ sichtbar, nach jeder Änderung neu berechnet
- Das Fenster umfasst immer einen ganzen Kalendertag
- Ausgleichsruhe und tägliche Ruhezeit werden dabei mitgerechnet, wie eingestellt
Grenzen, bei denen Sie entscheiden
Nicht jede Regel soll hart sperren. Bei den Arbeitszeitgrenzen legen Sie fest, wie streng Monkaru bei manuellen Änderungen ist: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt. Was Sie zulassen, bleibt markiert und taucht in der Compliance-Auswertung auf. Das Auto-Füllen hält diese Grenzen immer ein.
- Wöchentliche Höchstarbeitszeit und Durchschnitt im Durchrechnungszeitraum, mit Opt-out je Person
- Höchstzahl verlängerter Dienste in einem rollierenden Zeitraum, mit eigener Grenze für Schutzgruppen
- Aufgeschobene Ruhezeitverlängerung nach § 7 Abs. 2 KA-AZG als Warnung, das Auto-Füllen berücksichtigt sie
- Ist-Zeiten: geprüft mit den tatsächlichen Zeiten, auch bei Überstunden, mit Rückfrage vor einer Ruhezeitverletzung
Ihre Einstellungen, nicht unsere
Für Österreich sind die Werte aus dem KA-AZG voreingestellt. Jede Ruhezeit lässt sich einzeln einschalten, ausschalten und anpassen, etwa für eine Betriebsvereinbarung. Ein veröffentlichter Monat wird weiter mit den Einstellungen geprüft, die bei der Veröffentlichung galten.
Was das Gesetz verlangt, erklärt unser Ratgeber zum KA-AZG. Einzelne Dienstfolgen rechnen Sie mit dem KA-AZG-Ruhezeit-Rechner nach.
- Dauer der Wochenruhe, tägliche Ruhezeit als Standard und je Dienst
- Ausgleichsruhe: ab welcher Stunde, wie viel pro Stunde, Mindestdauer
- Ob sich Wochenruhe, tägliche Ruhezeit und Ausgleichsruhe überlappen dürfen
So kommt die Prüfung in Ihren Plan
- 01
Regeln einstellen
Unter Einstellungen, Ruhezeiten und Dienstplanung. Für Österreich ist das KA-AZG vorbelegt.
- 02
Planen wie gewohnt
Von Hand, über den Besetzungsplan oder mit Auto-Füllen. Die Prüfung läuft bei jeder Zuteilung mit.
- 03
Verstoß sehen
Ruhezeiten sperren sofort. Bei den Wochenstunden gilt, was Sie eingestellt haben: erlaubt, Rückfrage oder Sperre.
- 04
Warnungen abarbeiten
Offene Punkte stehen unter „Aktive Warnungen“ im Dashboard und in der Compliance-Auswertung.
- Nach Ihren Einstellungen
- Geprüft wird, was Ihre Organisation eingestellt hat, nicht eine feste Auslegung.
- Auf dem Server geprüft
- Die Prüfung läuft beim Speichern, nicht nur in der Anzeige im Browser.
- Auch im Auto-Füllen
- Der automatische Plan hält Ruhezeiten und Wochengrenzen ein.
- Stand je Monat
- Veröffentlichte Monate behalten die Regeln, mit denen sie veröffentlicht wurden.
Häufige Fragen
Kann ich einen Dienst trotz Ruhezeitverletzung eintragen?
Im Plan nicht. Verletzt ein Dienst die tägliche Ruhezeit, die Ausgleichsruhe oder die Wochenruhe, speichert Monkaru ihn nicht, auch nicht nach einer Bestätigung. Das gilt im Dienstplan, im Besetzungsplan, beim Auto-Füllen, beim Diensttausch und beim Wiederherstellen einer Version. Wollen Sie eine Ruhezeit gar nicht prüfen lassen, schalten Sie sie in den Einstellungen aus.
Welche Prüfungen sperren, welche warnen nur?
Ruhezeiten, Überschneidungen von Diensten und Abwesenheiten sperren immer. Für die wöchentliche Höchstarbeitszeit, den Durchschnitt im Durchrechnungszeitraum und die Höchstzahl verlängerter Dienste wählen Sie unter „Prüfung manueller Änderungen“: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt. Die aufgeschobene Ruhezeitverlängerung wird als Warnung angezeigt, aber nie gesperrt. Das Auto-Füllen hält Ruhezeiten, Wochengrenzen und die Grenze für verlängerte Dienste immer ein.
Wie geht Monkaru mit § 7 Abs. 2 KA-AZG um?
Liegt die Tagesarbeitszeit über 8 und bis 13 Stunden, erwartet Monkaru innerhalb der nächsten 10 Kalendertage eine um 4 Stunden verlängerte Ruhezeit. Fehlt sie, erscheint eine Warnung im Dashboard und in der Compliance-Auswertung, datiert auf den Tag, dessen Ruhezeit zu kurz war. Das Auto-Füllen bevorzugt Pläne, die diese Ruhezeit lassen. Alle vier Werte sind einstellbar.
Ist ein Plan aus Monkaru damit automatisch KA-AZG-konform?
Monkaru prüft nach den Regeln, die in Ihrer Organisation eingestellt sind, und zeigt, wo ein Plan davon abweicht. Für Österreich sind die Werte aus dem KA-AZG voreingestellt. Monkaru ist dabei Entscheidungsunterstützung: Die arbeitsrechtliche Verantwortung bleibt bei Ihnen, Monkaru macht die Prüfung nachvollziehbar.
Was passiert, wenn ich die Einstellungen ändere?
In Monaten im Entwurf gelten die neuen Werte ab der nächsten Zuteilung, bestehende Dienste bleiben stehen. Veröffentlichte und gesperrte Monate werden weiter mit den Einstellungen geprüft, die bei der Veröffentlichung galten. Die tägliche Ruhezeit ist je Dienst hinterlegt: Der Wert in den Einstellungen gilt für neue Dienste, bestehende passen Sie im Dienst selbst an.
Gilt die Prüfung auch für Ist-Zeiten?
Ja, mit einem Unterschied: Ist-Zeiten halten fest, was tatsächlich gearbeitet wurde, deshalb sperrt Monkaru dort nicht. Geprüft wird mit den tatsächlichen Zeiten: Dauerte ein Dienst länger, zählt die Ruhezeit ab dem echten Ende, und die Ausgleichsruhe richtet sich nach der echten Dauer. Würde eine Änderung in der Ist-Zeile eine Ruhezeit verletzen, fragt Monkaru vorher nach, und Sie können trotzdem speichern. Der Tag bleibt danach markiert.
Passt dazu
Planen, ohne nachzurechnen
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