Wer hatte dieses Quartal schon Journaldienst?
Neben dem KA-AZG hat jedes Haus eigene Regeln: aus dem Kollektivvertrag, der Betriebsvereinbarung oder der Abmachung im Team. Monkaru hinterlegt sie als Dienstregeln, zählt über Monats- und Quartalsgrenzen hinweg mit und meldet sich, sobald eine Zuteilung eine davon verletzt.
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Wie oft, und was dabei als ein Dienst zählt
Ein Kontingent begrenzt, wie oft jemand bestimmte Dienste in einer Woche, einem Monat, einem Quartal oder einem Jahr übernimmt. Was als eine Einheit zählt, legen Sie selbst fest: Ein Journaldienst-Wochenende kann ein Samstag allein sein oder Freitag und Sonntag zusammen.
- Höchstens 0 bis 99 Einheiten je Woche, Monat, Quartal oder Jahr
- Bis zu sieben Varianten je Regel, etwa „Sa“ oder „Fr + So“
- Andere Kombinationen zählen ebenfalls, werden aber als Abweichung gemeldet
- Reicht eine Einheit über das Quartalsende, zählt sie im Quartal ihres ersten Diensttags
Was nicht aufeinander folgen soll
Manche Regeln handeln von der Reihenfolge. Das Folgeverbot legt fest, welche Dienste nach welchen nicht innerhalb einer Frist folgen dürfen. Der Mindestabstand hält gleiche Dienste auseinander, das Serienlimit begrenzt die Tage in Folge. Gezählt wird nach Dienstdatum.
- Folgeverbot: etwa nach einem Journaldienst kein langer Tagdienst innerhalb von 2 Tagen, Frist 1 bis 28 Tage
- Dieselben Dienste auf beiden Seiten verbieten zwei davon hintereinander
- Mindestabstand: bei 7 Tagen folgt auf einen Dienst am 1. der nächste frühestens am 8.
- Serienlimit: höchstens 1 bis 14 Tage in Folge mit einem der gewählten Dienste
Freie Wochenenden, so wie Ihr Haus sie zählt
Wie viele Wochenenden im Monat frei bleiben, ist in vielen Häusern vereinbart. Sie legen die Mindestzahl fest und bestimmen, was als Wochenende gilt, standardmäßig Freitag 20:00 bis Montag 06:00. Frei ist ein Wochenende, wenn in diesem Zeitraum kein Arbeitsdienst liegt.
- Mindestens 0 bis 5 freie Wochenenden je Monat
- Beginn Freitag oder Samstag, Ende Sonntag oder Montag, jeweils mit Uhrzeit
- Urlaub, Krankenstand und Zeitausgleich stören nicht
- Bereitschaftsdienste zählen auf Wunsch als Dienst
Für wen, ab wann und wie streng
Eine Regel gilt für alle oder nur für bestimmte Positionen, Teams oder Mitarbeiter:innen. Mit „Gültig ab“ und „Gültig bis“ bilden Sie ab, wann eine Vereinbarung in Kraft tritt oder ausläuft. Und Sie entscheiden, wie streng Auto-Füllen die Regel nimmt.
- Positionen und Teams werden je Tag ausgewertet
- „Hart“: Auto-Füllen hält die Regel strikt ein und lässt eher einen Dienst unbesetzt
- „Weich“: Auto-Füllen vermeidet den Verstoß, so gut es die Besetzung zulässt, mit Gewicht 1 bis 5
- Veröffentlichte und gesperrte Monate behalten die Regeln, mit denen sie veröffentlicht wurden
Geprüft, während Sie planen
Tragen Sie im Dienstplan oder im Besetzungsplan einen Dienst ein, der eine Dienstregel verletzt, sagt Monkaru, welche und warum. Was dann passiert, legen Sie einmal fest, unter „Prüfung manueller Änderungen“ bei „Dienstregel überschritten“: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt. Das gilt für jede Regel, ob hart oder weich.
- Die Meldung nennt Regel und Stand, etwa „2 von höchstens 1 Einheit(en) je Quartal“
- Im Dienstplan markiert ein Balken oben am Dienst die Überschreitung
- Jede Überschreitung steht im Dashboard unter „Aktive Warnungen“, beim Dienst, der sie auslöst
- In der Smart-Zuweisung steht, wer mit dem neuen Dienst eine harte Regel verletzen würde, am Ende der Liste
So legen Sie eine Dienstregel an
- 01
Art wählen
Unter Einstellungen › Dienstregeln auf „Regel hinzufügen“ und die Art der Regel wählen.
- 02
Dienste und Grenze festlegen
Welche Dienste zählen, was eine Einheit ist und wo die Grenze liegt.
- 03
Geltung bestimmen
Für wen die Regel gilt, ab wann, und ob Auto-Füllen sie hart oder weich nimmt.
- 04
Planen
Dienstplan, Besetzungsplan und Auto-Füllen prüfen ab dem Speichern gegen die Regel.
- Ihre Zahlen
- Dienste, Grenzen und Zeiträume stellen Sie selbst ein. Nichts davon ist fest vorgegeben.
- Nachvollziehbar
- Anlegen, Ändern und Löschen einer Dienstregel steht im Aktivitätsprotokoll.
- Nur wer darf
- Dienstregeln ändert, wer die Berechtigung „Organisationseinstellungen ändern“ hat.
- Über den Monat hinaus
- Quartale und Jahre werden über den geöffneten Monat hinaus gezählt.
Häufige Fragen
Welche Regeln lassen sich als Dienstregel abbilden?
Fünf Arten: Kontingent (höchstens N Einheiten bestimmter Dienste je Woche, Monat, Quartal oder Jahr), Folgeverbot (nach bestimmten Diensten keine bestimmten anderen innerhalb von N Tagen), Mindestabstand (mindestens N Tage zwischen zwei Diensten), Serienlimit (höchstens N Tage in Folge) und Freie Wochenenden (mindestens N dienstfreie Wochenenden je Monat). Dienste, Zahlen und Zeiträume stellen Sie selbst ein.
Sperrt Monkaru eine Zuteilung, die eine Dienstregel verletzt?
Das entscheiden Sie. Unter „Prüfung manueller Änderungen“ legen Sie für „Dienstregel überschritten“ fest, ob so eine Zuteilung erlaubt ist, eine Bestätigung braucht oder gesperrt wird. Voreingestellt ist die Bestätigung. Die Einstellung gilt für jede Dienstregel, im Dienstplan wie im Besetzungsplan.
Was bedeuten „hart“ und „weich“?
Die Unterscheidung betrifft das automatische Planen. Eine harte Regel hält Auto-Füllen strikt ein und lässt eher einen Dienst unbesetzt. Eine weiche Regel vermeidet es, so gut es die Besetzung zulässt, mit einem Gewicht von 1 bis 5. In der Smart-Zuweisung rückt ans Ende der Liste, wer mit dem neuen Dienst eine harte Regel verletzen würde. Für Ihre eigenen Zuteilungen gilt bei beiden die Einstellung für manuelle Änderungen.
Wie zählt Monkaru über Monats- und Quartalsgrenzen hinweg?
Monkaru liest für die Prüfung auch die Dienste außerhalb des geöffneten Monats, ein Quartalskontingent stimmt also auch im dritten Monat. Die Woche beginnt mit dem ersten Wochentag aus Ihren Regionaleinstellungen. Reicht eine Einheit über das Ende eines Zeitraums, etwa Freitag und Sonntag über ein Monatsende, zählt sie in dem Zeitraum, in dem ihr erster Diensttag liegt.
Kann eine Regel nur für einen Teil der Abteilung gelten?
Ja. Sie wählen Positionen, Teams oder einzelne Mitarbeiter:innen aus, ohne Auswahl gilt die Regel für alle. Positionen und Teams werden je Tag ausgewertet. Mit „Gültig ab“ und „Gültig bis“ begrenzen Sie die Regel zeitlich, etwa auf die Laufzeit einer Betriebsvereinbarung.
Was passiert mit bereits geplanten Diensten, wenn ich eine Regel ändere oder lösche?
Sie bleiben bestehen, Monkaru verschiebt keine Dienste. Überschreitet ein bestehender Dienst in einem offenen Monat eine neue oder strengere Regel, markiert ihn der Dienstplan und er erscheint unter „Aktive Warnungen“. Veröffentlichte und gesperrte Monate behalten die Regeln, mit denen sie veröffentlicht wurden. Anlegen, Ändern und Löschen einer Dienstregel stehen im Aktivitätsprotokoll.
Passt dazu
Ihre Hausregeln, einmal hinterlegt
Tragen Sie die Regeln aus Ihrem Kollektivvertrag oder Ihrer Betriebsvereinbarung ein und sehen Sie, wo der Plan davon abweicht. 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.