Wer trägt diesen Monat die schweren Dienste?
Ob Nächte, Wochenenden und Feiertage gerecht verteilt sind, lässt sich im Dienstplan kaum auf einen Blick sagen. Monkaru gewichtet jede Arbeitsstunde, bezieht sie auf das Soll der Person und vergleicht mit dem Durchschnitt. Vergangene Tage zählen so, wie tatsächlich gearbeitet wurde. So sehen Sie, wer mehr trägt als andere: in diesem Monat und über sechs Monate.
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Wer liegt über dem Schnitt?
Mit „Dienst-Verteilung“ wird aus dem Dienstplan eine Verteilungstabelle: dieselben Mitarbeiter:innen in derselben Reihenfolge, statt der Tage die Zahlen je Person. Die unterste Zeile zeigt den Durchschnitt. Wer mehr als 10 % über dem Durchschnitt belastet ist, ist rot markiert.
- Aktuelle Belastung und 6-Monats-Belastung als Abweichung vom Durchschnitt in Prozent
- Stunden an Arbeitstagen, am Wochenende, in der Nacht und an Feiertagen
- Anzahl kurzer, mittlerer und langer Dienste, jede Dienstart und die Abwesenheiten
- Umschalten per Button oder Leertaste, gedrückt gehalten nur so lange, wie Sie die Taste halten
Eine Nachtstunde zählt mehr als eine Tagstunde
Die Belastung rechnet mit gewichteten Stunden. Monkaru zerlegt jeden Dienst in Viertelstunden und bewertet jede mit dem höchsten zutreffenden Faktor. Keine Stunde zählt doppelt, und jede Zahl in der Tabelle zeigt auf Klick, wie sie zustande kommt.
- Tag ×1, Nacht von 22:00 bis 06:00 ×1,5
- Wochenende und Feiertag ×2, nachts ×2,5, ebenso Freitag ab 22:00
- Weihnachten und Neujahr ×3: 24. und 31.12. ab 18:00, der 25.12. ganz, der 1.1. bis 18:00
- Stunden über dem Monats-Soll zählen 50 % mehr, Urlaub, der als Arbeitszeit zählt, wie ein Tagdienst
Teilzeit und Vollzeit fair verglichen
Wer 20 Stunden pro Woche arbeitet, sammelt weniger Punkte als jemand mit 40. Deshalb teilt Monkaru die Belastungspunkte durch die Zielstunden der Person, abgeleitet aus ihrem Vertragsverlauf. Verglichen wird die Belastung pro Zielstunde, nicht die Summe der Stunden.
- Normierte Belastung = Belastungspunkte ÷ Zielstunden
- Abweichung in Prozent vom Durchschnitt aller angezeigten Mitarbeiter:innen
- Gefiltert auf ein Team oder eine Position, vergleicht die Tabelle nur innerhalb dieser Auswahl
Ein Monat allein sagt wenig
Ein Monat mit vielen Feiertagsdiensten kann Zufall sein. Wer über Monate mehr trägt, ist es nicht. Die 6-Monats-Belastung mittelt die Abweichungen des laufenden und der fünf vorherigen Monate. Daran sehen Sie, wer dauerhaft über oder unter dem Schnitt liegt.
- Gezählt wird, was tatsächlich gearbeitet wurde: Wer eingesprungen ist, trägt die Belastung, nicht wer geplant war
- Jeder Monat auf das damalige Soll der Person bezogen
- Ein Klick auf den Wert zeigt die Abweichung jedes einzelnen Monats
- Monate mit einem Zeitraum einer besonderen Schutzgruppe lassen sich aus dem Vergleich nehmen
Dieselbe Rechnung, wenn Monkaru plant
Auto-Füllen verteilt die Dienste mit denselben Gewichten und berücksichtigt, wer in den Vormonaten mehr getragen hat. Die Smart-Zuweisung zeigt bei jeder Ersatzperson die Belastung und reiht stärker belastete Personen weiter hinten, umso deutlicher, je schwerer der Dienst ist.
- Belastungs-, Nacht-, Wochenend- und Dienstart-Fairness in den erweiterten Einstellungen, je von Aus bis Stark
- „Langzeit-Ausgleich“ gleicht Ungleichgewichte der Vormonate schrittweise aus, nicht alles in einem Monat
- Ruhezeiten und Grenzen gehen der Fairness immer vor
So lesen Sie die Verteilung
- 01
Dienst-Verteilung einblenden
Im Dienstplan über die Werkzeugleiste oder mit der Leertaste. Gedrückt halten zeigt sie nur kurz.
- 02
Auffälligkeiten finden
Rot markiert ist, wer mehr als 10 % über dem Durchschnitt liegt.
- 03
Berechnung ansehen
Ein Klick auf einen Wert zeigt Stunden, Faktoren und die Rechnung dahinter.
- 04
Ausgleichen
Von Hand, mit der Smart-Zuweisung oder beim nächsten Auto-Füllen.
- Eine Rechnung für alles
- Tabelle, Smart-Zuweisung und Auto-Füllen gewichten Nacht, Wochenende und Feiertag gleich.
- Offen gerechnet
- Zu jeder Zahl zeigt Monkaru, wie sie berechnet wurde.
- Für das Team sichtbar
- Mitarbeiter:innen können die Dienst-Verteilung im Dienstplan des Teams einblenden.
- Ist statt Plan
- Vergangene Tage zählen mit den Ist-Zeiten, kommende nach dem Plan.
Häufige Fragen
Wie berechnet Monkaru die Belastung?
Jede Arbeitsstunde wird gewichtet: Tag ×1, Nacht (22:00 bis 06:00) ×1,5, Wochenende und Feiertag ×2, deren Nächte und Freitag ab 22:00 ×2,5, Weihnachten und Neujahr ×3. Die Summe sind die Belastungspunkte. Sie werden durch die Zielstunden der Person geteilt und mit dem Durchschnitt der angezeigten Mitarbeiter:innen verglichen. Das Ergebnis ist die Abweichung in Prozent. Vergangene Tage zählen mit den Ist-Zeiten, kommende nach dem Plan.
Kann ich die Faktoren für Nacht und Wochenende ändern?
Derzeit nicht. Die Faktoren sind fest hinterlegt und für alle Organisationen gleich. Welche Tage als Feiertag zählen, legen Sie in den Organisationseinstellungen fest. Wie stark Auto-Füllen auf eine ausgeglichene Belastung achtet, stellen Sie in den erweiterten Einstellungen von Aus bis Stark ein.
Wie zählen Urlaub, Krankenstand und kurzfristige Änderungen?
Vergangene Tage zählen so, wie sie in den Ist-Zeiten stehen. Wird ein Krankenstand in der Ist-Zeile erfasst, zählt der geplante Dienst nicht mehr, und wer eingesprungen ist, bekommt die Belastung. Urlaub, der als Arbeitszeit zählt, fließt wie ein Tagdienst mit Faktor 1 ein. Krankenstand, Absenz und Zeitausgleich bringen keine Belastungspunkte; die Tabelle zeigt sie getrennt als Anzahl.
Was zeigt die 6-Monats-Belastung?
Den Durchschnitt der monatlichen Abweichungen im laufenden und in den fünf vorherigen Monaten, jeweils auf das Soll des Monats bezogen. Monate ohne Daten fließen nicht ein. Monate, in die ein Zeitraum einer besonderen Schutzgruppe fällt, können je nach Einstellung aus dem Vergleich genommen werden. Die Person wird dann weiter angezeigt, zählt aber nicht für den Durchschnitt.
Berücksichtigt Auto-Füllen die faire Verteilung?
Ja, als gewichtetes Ziel mit denselben Faktoren wie die Tabelle. In den erweiterten Einstellungen regeln Sie Belastungs-, Nacht-, Wochenend- und Dienstart-Fairness einzeln. Der „Langzeit-Ausgleich“ gleicht Ungleichgewichte der Vormonate schrittweise aus, damit kein einzelner Monat alles nachholen muss. Ruhezeiten und Grenzen gehen immer vor.
Sehen Mitarbeiter:innen die Dienst-Verteilung?
Ja. Im Dienstplan des Teams können Mitarbeiter:innen die Dienst-Verteilung ebenfalls einblenden, mit derselben Berechnung. Damit ist die Verteilung für alle nachvollziehbar, nicht nur für die Planung.
Passt dazu
Fairness, die man nachrechnen kann
Planen Sie einen Monat in Monkaru und sehen Sie, wie die Belastung in Ihrem Team verteilt ist. 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.