Abrechnen & Auswerten

Monatsende. Was geht an die Lohnverrechnung?

30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

Der Zeitnachweis, Tag für Tag und Woche für Woche

  • Datum, Beginn, Ende und Pausen, als Zeitfenster wie „12:00–12:30“ oder als Dauer wie „30 Min“
  • Netto-Stunden je Tag, Summen je Kalenderwoche und für den ganzen Zeitraum
  • Kennzeichen „Ü“ für Wochen über der Normalarbeitszeit aus Ihren Lohnregeln
  • Tage mit „Keine Ist-Zeit“ und Abwesenheiten zählen nicht als Arbeitszeit

Stunden für die Lohnverrechnung, nach Kategorien getrennt

  • Normalstunden, Überstunden 50 % und 100 %, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsstunden, Gesamtstunden
  • Je Kategorie die Lohnart-Nummer aus Ihrem Lohnartenkatalog, dazu feste Werte wie ein Mandant
  • Excel (.xlsx) oder CSV mit Dezimalkomma, Trennzeichen je Lohnprofil, Umlaute bleiben lesbar
  • Personal-Nr. aus den Stammdaten, damit die Zeilen zur Lohnverrechnung passen

Nach Ihrem Kollektivvertrag eingeordnet

  • Nachtfenster mit Nachtbeginn und Nachtende, voreingestellt 22:00 bis 06:00 Uhr
  • Wöchentliche Normalarbeitszeit, etwa 40 oder 38,5 Stunden, optional eine tägliche Überstundengrenze
  • Rundung: keine, auf 5 oder 15 Minuten, oder aufrunden auf 15 Minuten
  • Pausenabzug laut Dienst oder als fester Wert

Ein gesperrter Monat bleibt, wie er abgerechnet wurde

  • Im Zeitnachweis der Vermerk, etwa „Stand vom Abschluss am 04.05.2026, 09:14 (Sperre Nr. 1)“
  • Den Tab „Stunden & Lohn“ sehen nur Inhaber:innen und Personen mit der Berechtigung „Lohndaten verwalten“
  • Monkaru prüft die Berechtigung auf dem Server, nicht nur in der Oberfläche

Fehlzeitenauszug für eine Person

  • Urlaub mit dem Kürzel der Vorlage, Krankenstand und Zeitausgleich
  • Jeder Eintrag mit Von, Bis und Tagen, dazu eine Summe je Art
  • Als PDF oder Excel, auf Wunsch mit Bemerkungen
  • Tage mit „Keine Ist-Zeit“ fehlen im Auszug

So kommen die Stunden in die Lohnverrechnung

  1. 01

    Lohnregeln einstellen

    Einmal in den Einstellungen: Nachtfenster, Normalarbeitszeit, Rundung, Pausenabzug und Ihr Lohnprofil.

  2. 02

    Ist-Zeiten pflegen

    Abweichungen vom Plan in der Ist-Zeile eintragen. Alles andere läuft aus dem Plan mit.

  3. 03

    Monat sperren

    Nach Monatsende prüfen und sperren. Monkaru hält die Einstellungen dieses Monats fest.

  4. 04

    Exportieren

    Im Dienstplan „Exportieren“, Tab „Stunden & Lohn“: Zeitraum wählen, Zeitnachweis oder Lohnexport herunterladen.

Stunden, keine Beträge
Sätze, Zuschläge in Euro und Steuern rechnet Ihr Lohnsystem.
Eine Grundlage
Zeitnachweis, Lohnexport und die Auswertung „Plan vs. Ist“ rechnen mit denselben Ist-Zeiten.
Kostenstelle im Verbund
Im Langformat geht jede Stunde auf die Kostenstelle der Abteilung, die sie trägt.
Nur mit Berechtigung
Zeitnachweis und Lohnexport laden nur Inhaber:innen und Personen mit „Lohndaten verwalten“ herunter.

Häufige Fragen

Was steht im Zeitnachweis?

Je Person Datum, Beginn, Ende und Pausen jedes Arbeitstages, die Netto-Stunden, Summen je Kalenderwoche und für den Zeitraum sowie die Personal-Nr., sofern gepflegt. Wochen über der Normalarbeitszeit aus Ihren Lohnregeln sind mit „Ü“ gekennzeichnet. Die Arbeitszeitaufzeichnung beruht auf den Ist-Zeiten. Kategorien wie Nacht- oder Sonntagsstunden stehen nicht im Zeitnachweis, sondern im Lohnexport.

Rechnet Monkaru auch Löhne und Zuschläge aus?

Nein. Der Lohnexport enthält Stunden, keine Beträge: Sätze, Zuschläge in Euro und Steuern rechnet Ihr Lohnsystem. Die Aufteilung der Überstunden in 50 % und 100 % ist eine Näherung: Überstunden zählen bis zur Summe der Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden im Zeitraum zu 100 %, der Rest zu 50 %. Maßgeblich bleibt die Berechnung in Ihrem Lohnsystem.

Lässt sich der Lohnexport in unser Lohnprogramm einlesen?

Monkaru liefert eine Excel- oder CSV-Datei, die Ihr Lohnprogramm importiert. Eine direkte Schnittstelle gibt es nicht. In den Einstellungen legen Sie dafür ein eigenes Lohnprofil an: Spalten und Reihenfolge wie in Ihrem Import, das CSV-Trennzeichen, feste Werte wie einen Mandanten und je Stundenkategorie die Lohnart-Nummer aus Ihrem Lohnartenkatalog. Als Ausgangspunkt dienen die Vorlagen mit einer Zeile je Person oder je Person und Lohnart.

Wer darf die Exporte herunterladen?

Zeitnachweis und Lohnexport nur Inhaber:innen und Personen mit der Berechtigung „Lohndaten verwalten“. Monkaru prüft das auf dem Server, nicht nur in der Oberfläche. Den Fehlzeitenauszug erstellen Personen mit der Berechtigung „Alle Zuweisungen und Anträge anzeigen“, Admins mit eingeschränktem Zugriff nur für ihre Teams.

Für welchen Zeitraum wird exportiert?

Für Zeitnachweis und Lohnexport wählen Sie den angezeigten Monat, den Vormonat, das Quartal oder einen eigenen Zeitraum von bis zu 366 Tagen. Enthalten sind alle Mitarbeiter:innen, die im Zeitraum gearbeitet haben. Den Fehlzeitenauszug erstellen Sie für eine Person und einen frei gewählten Zeitraum, der nicht in der Zukunft liegt.

Was passiert, wenn nach dem Export noch etwas geändert wird?

Solange der Monat nicht gesperrt ist, lassen sich Ist-Zeiten ändern, und ein neuer Export zeigt den neuen Stand. Mit dem Sperren sind die Ist-Zeiten eingefroren, und Monkaru rechnet für diesen Monat mit den Einstellungen und Dienstvorlagen vom Zeitpunkt der Sperre. So ergibt ein späterer Export dasselbe wie der, der an die Lohnverrechnung ging. Der Zeitnachweis trägt dann den Vermerk „Stand vom Abschluss am …“.

Passt dazu

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