Gesetz und Hausregeln, geprüft bei jeder Änderung.
Ruhezeiten, Wochenstunden, die Regeln aus Kollektivvertrag und Betriebsvereinbarung: Wer von Hand plant, rechnet das bei jeder Änderung im Kopf nach. Monkaru prüft es bei jedem Speichern, nach Ihren Einstellungen. Nicht erst am Monatsende.
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Das Risiko
Ein Tausch am Donnerstag, und die Ruhezeit vor dem Samstagsdienst ist zu kurz. In der Excel-Liste fällt das oft niemandem auf.
Ein Dienstplan ändert sich ständig. Jemand meldet sich krank, zwei tauschen, ein Nachtdienst kommt dazu. Jede Änderung kann eine Ruhezeit verkürzen oder eine Wochengrenze überschreiten, oft ein paar Tage weiter hinten im Plan.
Wer das im Kopf prüft, übersieht etwas. Bemerkt wird es später: bei der Abrechnung in der Personalabteilung oder wenn der Betriebsrat nachfragt. Dann ist der Dienst längst gelaufen.
Was Monkaru prüft, und was dann passiert
Nicht jede Regel ist gleich streng. Bei Ruhezeiten gibt es keine Ausnahme. Bei den Arbeitszeitgrenzen und Ihren Dienstregeln entscheiden Sie, wie streng Monkaru ist. Für Österreich sind die Werte aus dem KA-AZG voreingestellt, und Sie können jeden davon anpassen.
- Der Dienst wird nicht gespeichert.
- Erlaubt, mit Bestätigung oder gesperrt.
- Eine Warnung, der Dienst bleibt.
- Tägliche Ruhezeit11 Stunden nach jedem Dienst: Gesperrt
- Ausgleichsruhelänger ruhen nach Diensten über 13 Stunden: Gesperrt
- Wochenruhe36 Stunden mit einem ganzen Kalendertag: Gesperrt
- Wöchentliche Höchstarbeitszeitje Kalenderwoche: Nach Ihrer Einstellung
- Durchschnitt im Durchrechnungszeitraummit Opt-out je Person: Nach Ihrer Einstellung
- Verlängerte DiensteHöchstzahl in einem rollierenden Zeitraum: Nach Ihrer Einstellung
- Ihre Dienstregelnaus Kollektivvertrag und Betriebsvereinbarung: Nach Ihrer Einstellung
- Aufgeschobene Ruhezeitverlängerung§ 7 Abs. 2 KA-AZG: Hinweis
Auto-Füllen bleibt streng
Der automatische Plan hält Ruhezeiten, Wochengrenzen und die Grenze für verlängerte Dienste immer ein, auch wenn Sie bei Änderungen von Hand mehr zulassen.
Ist-Zeiten werden nicht gesperrt
Sie halten fest, was wirklich gearbeitet wurde. Würde eine Korrektur eine Ruhezeit verletzen, fragt Monkaru vorher nach. Gerechnet wird mit den echten Zeiten.
Ihre Hausregeln, geprüft wie das Gesetz
Neben dem KA-AZG hat jedes Haus eigene Regeln. Ein Journaldienst-Wochenende pro Quartal. Kein langer Tagdienst direkt nach einem Journaldienst. Zwei freie Wochenenden im Monat.
Solche Vereinbarungen hinterlegen Sie als Dienstregeln. Monkaru zählt mit, auch über Monats- und Quartalsgrenzen hinweg. Verletzt eine Zuteilung eine Regel, sagt Monkaru, welche und warum.
- Eine Regel gilt für alle oder nur für bestimmte Positionen, Teams oder Mitarbeiter:innen, auf Wunsch befristet.
- Ob eine Überschreitung erlaubt ist, eine Bestätigung braucht oder gesperrt wird, legen Sie einmal für alle Dienstregeln fest.
- „Hart“ oder „weich“ sagt dem Auto-Füllen, wie streng es eine Regel nimmt.
Eine Prüfung, egal wo der Dienst entsteht
Ein Dienst kommt auf mehreren Wegen in den Plan. Monkaru prüft ihn beim Speichern auf dem Server, nicht nur in der Anzeige. Deshalb gelten überall dieselben Regeln, auch wenn Sie eine frühere Version des Plans wiederherstellen.
Für Betriebsrat und Personalabteilung
Nachvollziehbar für alle, die mitverantworten
- Abweichungen bleiben sichtbar
- Was Sie trotz Warnung zulassen, bleibt im Plan markiert. Es steht im Dashboard unter „Aktive Warnungen“ und in der Compliance-Auswertung.
- Regeln je Monat festgehalten
- Ein veröffentlichter Monat wird weiter mit den Einstellungen und Dienstregeln geprüft, die bei der Veröffentlichung galten.
- Änderungen protokolliert
- Wer eine Dienstregel anlegt, ändert oder löscht, steht im Aktivitätsprotokoll. Ändern darf sie nur, wer die Berechtigung dafür hat.
Monkaru prüft nach den Regeln, die Ihre Organisation eingestellt hat, und zeigt, wo ein Plan davon abweicht. Die arbeitsrechtliche Verantwortung bleibt bei Ihnen.
Mehr zum KA-AZG
Häufige Fragen
Welche Prüfungen sperren, welche warnen nur?
Tägliche Ruhezeit, Ausgleichsruhe und Wochenruhe sperren immer, ebenso Überschneidungen von Diensten und Abwesenheiten. Für die wöchentliche Höchstarbeitszeit, den Durchschnitt im Durchrechnungszeitraum und die Höchstzahl verlängerter Dienste wählen Sie unter „Prüfung manueller Änderungen“: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt. Für Ihre Dienstregeln gibt es dort eine eigene Einstellung. Voreingestellt ist jeweils die Bestätigung. Die aufgeschobene Ruhezeitverlängerung nach § 7 Abs. 2 erscheint als Warnung und wird nie gesperrt.
Ist ein Plan aus Monkaru damit automatisch KA-AZG-konform?
Monkaru prüft nach den Regeln, die in Ihrer Organisation eingestellt sind, und zeigt, wo ein Plan davon abweicht. Für Österreich sind die Werte aus dem KA-AZG voreingestellt. Monkaru ist dabei Entscheidungsunterstützung: Die arbeitsrechtliche Verantwortung bleibt bei Ihnen, Monkaru macht die Prüfung nachvollziehbar.
Wie geht Monkaru mit § 7 Abs. 2 KA-AZG um?
Liegt die Tagesarbeitszeit über 8 und bis 13 Stunden, erwartet Monkaru innerhalb der nächsten 10 Kalendertage eine um 4 Stunden verlängerte Ruhezeit. Fehlt sie, erscheint eine Warnung im Dashboard und in der Compliance-Auswertung. Das Auto-Füllen bevorzugt Pläne, die diese Ruhezeit lassen. Alle vier Werte sind einstellbar.
Welche Hausregeln lassen sich als Dienstregel hinterlegen?
Fünf Arten: Kontingent (höchstens N Einheiten bestimmter Dienste je Woche, Monat, Quartal oder Jahr), Folgeverbot (nach bestimmten Diensten keine bestimmten anderen innerhalb von N Tagen), Mindestabstand (mindestens N Tage zwischen zwei Diensten), Serienlimit (höchstens N Tage in Folge) und Freie Wochenenden (mindestens N dienstfreie Wochenenden je Monat). Eine Regel gilt für alle oder nur für bestimmte Positionen, Teams oder Mitarbeiter:innen, auf Wunsch mit „Gültig ab“ und „Gültig bis“.
Was bedeuten „hart“ und „weich“ bei einer Dienstregel?
Die Unterscheidung betrifft nur das Auto-Füllen. Eine harte Regel hält es strikt ein und lässt eher einen Dienst unbesetzt. Eine weiche Regel vermeidet es, so gut es die Besetzung zulässt. Für Zuteilungen von Hand gilt bei beiden dieselbe Einstellung „Dienstregel überschritten“: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt.
Gilt die Prüfung auch für Ist-Zeiten?
Ja, mit einem Unterschied: Ist-Zeiten halten fest, was tatsächlich gearbeitet wurde, deshalb sperrt Monkaru dort nicht. Geprüft wird mit den tatsächlichen Zeiten. Dauerte ein Dienst länger, zählt die Ruhezeit ab dem echten Ende. Würde eine Änderung eine Ruhezeit verletzen, fragt Monkaru vorher nach, und der Tag bleibt danach markiert.
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