Erst der Bedarf. Dann die Dienste.
Sie legen einmal fest, was jeden Tag besetzt sein muss: die Oberärztin auf der Intensivstation, die Ambulanz, den Nachtdienst. Monkaru leitet daraus Monat für Monat die Dienste ab. Und fällt morgens jemand aus, fragen Sie mit einem Rundruf alle, die einspringen können.
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Vom Bedarf zum Dienst, nicht umgekehrt
In einer Dienstliste tragen Sie Dienste ein und hoffen, dass am Ende jeder Posten besetzt ist. In Monkaru beginnen Sie beim Bedarf. Die Dienste ergeben sich daraus.
Einmal anlegen
Jede Besetzung steht für eine Person: mit Zeiten, Wochentagen und der Frage, wer sie übernehmen darf, etwa nach Position, Team oder Skills. Monkaru legt sie an jedem passenden Tag an. Danach ändern Sie nur noch Ausnahmen, etwa einen einzelnen Tag oder eine Woche OP-Sperre.
Der Dienst kommt mit
Hat die Person an dem Tag noch keinen passenden Dienst, trägt Monkaru beim Zuteilen den kürzesten ein, der die Besetzung abdeckt. Geprüft wie im Dienstplan: Ruhezeiten, Wochenruhe, Abwesenheiten und Ihre Dienstregeln.
Oder gleich den ganzen Monat
Auto-Füllen besetzt Dienste und Besetzungen in einem Lauf. Wie das geht, lesen Sie unter Automatische Dienstplanung.
Was fehlt, sehen Sie sofort
Eine Lücke soll nicht erst auffallen, wenn um sieben niemand auf der Station steht. Monkaru markiert sie dort, wo Sie planen.
Offen
Eine erforderliche Besetzung ohne Person bleibt als leerer Kreis stehen, bis jemand zugeteilt ist.
Ausfall
Überschneidet ein Krankenstand, Urlaub oder eine Absenz die Besetzung, bekommt sie ein rotes Rufzeichen. Die Person bleibt eingeteilt, bis Sie entscheiden.
Nicht nur hier: Der Dienstplan markiert den betroffenen Dienst, und das Dashboard führt die Besetzung unter den offenen, mit Grund, etwa „Krankenstand: Holzer Nina“.
Mittwoch, 06:02 Uhr
Ausfallmanagement, Minute für Minute
Der April ist längst veröffentlicht. Dann klingelt das Telefon.
- 06:02
06:02
Krankmeldung
Nina Holzer ruft an. Sie ist krank, ihr Dienst auf der Intensivstation beginnt um sieben. Sie tragen den Krankenstand ein, und Monkaru bietet gleich an, die Besetzung im Ausfall-Manager zu lösen.
- 06:03
06:03
Wer kann einspringen?
Der Ausfall-Manager listet alle erforderlichen Besetzungen des Monats, die ab heute offen sind. „Assistenz Tag“ steht ganz oben. Darunter alle, die für die Besetzung in Frage kommen, sortiert nach dem, was sich ändern würde: einen Dienst verlängern, an einem freien Tag kommen oder dafür einen Dienst abgeben, den jemand anderer übernimmt. Ruhezeiten, Wochenstunden und Ihre Dienstregeln sind schon geprüft. Wer nicht kann, steht unter „Nicht möglich“, mit dem Grund.
- 06:05
06:05
Ein Rundruf statt zwanzig Anrufe
Sie haken vier Personen an, setzen die Antwortfrist auf eine Stunde und senden. Alle bekommen eine Nachricht in Monkaru und eine E-Mail. Eine einfache Zusage geht mit einem Klick, auch direkt aus der E-Mail. Wer fehlt und warum, steht in der Anfrage nicht.
- 06:19
06:19
Zwei Zusagen
Sophie Leitner und Lena Gasser sagen zu. Unter „Mögliche Lösungen“ steht die beste zuerst, mit den Stunden im Monat, möglichen Überstunden und wann die Person zuletzt eingesprungen ist.
- 06:20
06:20
Eingeteilt
Sie teilen Sophie Leitner ein. Ihr Dienst wird als Änderung markiert, der veröffentlichte Plan bleibt erhalten. Lena Gasser erfährt, dass sie nicht mehr gebraucht wird. Bis der Dienst beginnt, können Sie das rückgängig machen.
Ohne Telefonkette, ohne WhatsApp-Gruppe und ohne Ruhezeiten im Kopf nachzurechnen.
Und wenn es schwieriger wird
Niemand sagt zu
Dann ordnen Sie den Dienst an. Monkaru schlägt vor, wer im Monat am weitesten unter dem Soll liegt und zuletzt weniger belastet war. Oder Sie losen unter Personen aus, die Sie auswählen. Alle in der Auslosung sehen das Ergebnis.
Fair, auch beim Einspringen
Wer mag, markiert im eigenen Plan Tage, an denen Einspringen möglich wäre, und wird dann eher gefragt. Wer in den letzten 90 Tagen öfter eingesprungen ist als andere, kommt später dran. Absagen zählt Monkaru nie.
Der Pool bleibt, wie Sie ihn angelegt haben
Gefragt wird, wer zur Besetzung passt: Team, Position und Skills. Für ein einzelnes Zeitfenster können Sie den Kreis erweitern, mit einer Begründung. Ruhezeiten und Arbeitszeitgrenzen werden dabei nie gelockert.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Besetzungsplan und Dienstplan?
Der Besetzungsplan beschreibt den Bedarf: welche Besetzung an welchem Tag zu welcher Zeit gebraucht wird, etwa die Oberärztin auf der Intensivstation von 07:00 bis 15:00. Der Dienstplan zeigt, wer wann Dienst hat oder abwesend ist. Beide hängen zusammen: Wer eine Besetzung übernimmt, braucht einen Dienst, der sie abdeckt, und Monkaru trägt ihn beim Zuteilen mit ein.
Prüft der Besetzungsplan Ruhezeiten und Wochenstunden?
Ja. Entsteht beim Zuteilen ein Dienst, prüft Monkaru ihn wie im Dienstplan: tägliche Ruhezeit und Wochenruhe, Überschneidungen, Abwesenheiten und Ihre Dienstregeln. Für die wöchentliche Höchstarbeitszeit und den Durchschnitt im Durchrechnungszeitraum gilt Ihre Einstellung: erlaubt, nach Bestätigung oder gesperrt. In veröffentlichten Monaten wird der Dienst als Änderung zum veröffentlichten Plan eingetragen, dort prüft Monkaru die Wochenstunden beim Zuteilen nicht.
Was passiert mit der Besetzung, wenn jemand krank gemeldet wird?
Sie wird markiert, aber nicht freigegeben. Überschneidet ein Krankenstand, Urlaub, eine Absenz oder ein Zeitausgleich die Besetzung, zeigt der Besetzungsplan ein rotes Rufzeichen, der Dienstplan markiert den Dienst, und das Dashboard führt die Besetzung unter den offenen, mit dem Grund. Ist der Monat veröffentlicht und die Besetzung erforderlich, steht sie außerdem im Ausfall-Manager. Die Person bleibt eingeteilt, bis Sie sie ersetzen. So verschwindet nichts ohne Ihre Entscheidung.
Wen schlägt der Ausfall-Manager vor?
Alle, die zur Besetzung passen, also nach Team, Position und Skills, und nach den Einstellungen Ihrer Organisation keine Ruhezeit, Arbeitszeitgrenze oder Dienstregel verletzen würden. Vorne steht, was am wenigsten ändert: Wer ohnehin da ist, kommt vor einem längeren Dienst, ein längerer Dienst vor einem freien Tag, ein freier Tag vor einem Tausch. Bei gleich großer Änderung kommen zuerst Personen, die schon zugesagt oder den Tag zum Einspringen markiert haben. Wer in den letzten 90 Tagen öfter eingesprungen ist als andere, kommt später. Wen Sie fragen und wen Sie einteilen, entscheiden Sie.
Was sehen die Kolleg:innen, die gefragt werden?
Den Tag, die Besetzung und den Dienst, die Antwortfrist und Ihre Nachricht, in Monkaru und per E-Mail. Wer ausfällt und warum, steht weder in der Anfrage noch in der E-Mail. Geantwortet wird in Monkaru mit Zusagen oder Absagen. Eine einfache Zusage geht auch über einen persönlichen Link in der E-Mail, der nur einmal gilt. Sagt jemand am Telefon zu, tragen Sie die Zustimmung selbst ein. Die E-Mail kann jede Person in ihrem Profil abschalten. Absagen werden nicht gezählt.
Was passiert, wenn niemand zusagt?
Dann können Sie den Dienst anordnen. Monkaru sortiert dafür nach den Stunden im Monat unter dem Soll, dann nach der Belastung der letzten sechs Monate. Oder Sie losen unter mindestens zwei Personen aus, die Sie auswählen. Gezogen wird zufällig auf dem Server, und alle in der Auswahl sehen das Ergebnis mit dem Zeitpunkt. Eingeteilt wird erst mit Ihrem Klick.
Wie entscheidet die Smart-Zuweisung, wer oben steht?
Sie bewertet alle Mitarbeiter:innen, die an dem Tag beschäftigt sind, mit einer Eignung von 0 bis 100. In die Reihung fließen Position, Team und Skills ein, die Belastung der letzten Monate und die Dienstpräferenzen aus der Abstimmung: Wer einen Dienst abgelehnt hat, steht weiter hinten. Wer nach den Einstellungen Ihrer Organisation eine Ruhezeit oder Arbeitszeitgrenze verletzen würde, steht am Ende und trägt den Grund als Kennzeichen. Für jede Person sehen Sie die Wochen- und Monatsstunden vorher und nachher. Wer übernimmt, entscheiden Sie.
Funktioniert das auch, wenn der Plan schon veröffentlicht ist?
Ja, genau dafür gibt es den Ausfall-Manager: Er arbeitet mit veröffentlichten Monaten und steht Inhaber:innen und Admins zur Verfügung. Im Entwurf füllen Sie offene Besetzungen im Besetzungsplan oder mit Auto-Füllen. Einzelne Besetzungen können Sie auch nach der Veröffentlichung direkt im Besetzungsplan ersetzen. In beiden Fällen wird der neue Dienst im Dienstplan als Änderung markiert, der veröffentlichte Plan bleibt erhalten, und die betroffenen Personen bekommen eine Benachrichtigung in Monkaru. Im Entwurf gibt es keine Benachrichtigung, weil der Plan dort noch in Arbeit ist.
Passt dazu
Der nächste Ausfall kommt bestimmt
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